FORTUNA aktuell

Aktuelle Meldungen der FORTUNA, Neuigkeiten aus Marzahn und Hohenschönhausen, aus unseren Wohnquartieren und unseren Projekten und von unseren Partnern und Ihren Angeboten erhalten Sie hier auf einen Blick.

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Service
Genossenschaft
12.12.2011

Nützliche Infos zur Weihnachtszeit

Ablageflächen für die Weihnachtsbäume

Zentrale Sammelstellen für ausgediente Weihnachtsbäume haben sich in den letzten Jahren bewährt.

Werfen Sie die Bäume nach den Feiertagen bitte nicht einfach aus dem Fenster oder über die Balkonbrüstung vors Haus.

Nur wenn Sie die hier genannten Sammelplätze benutzen, ist es möglich, die Bäume kostengünstig und sachgemäß zu entsorgen. Und bitte denken Sie daran: wenn der Baum beim Tragen durch das Treppenhaus nadelt, gehört es sich ganz einfach, das Treppenhaus zu kehren!

Nutzen Sie folgende Flächen:
  • Am Schmeding / Hornetweg / Kaiserkronenweg:
  • Kaiserkronenweg 1 / Rasenfläche vor Spielplatzeingang
  • Arendsweg 17: Giebel
  • Biesenthaler Str. 2: Giebel
  • Landsberger Allee: gegenüber Eingang 295
  • Blumberger Damm 287: neben der Müllfläche
  • Blumberger Damm 303: am Straßenrand
  • Blumberger Damm 309: neben der Müllfläche
  • Karl-Holtz-Str. 1: Müllfläche
  • Karl-Holtz-Str. 27: Müllfläche
  • Lea-Grundig-Str. 36, 52, 54: Giebel
  • Lea-Grundig-Str. 45, 46: Parkplatz
  • Lea-Grundig-Str. 53: neben Müllhaus
  • Lea-Grundig-Str. 64: gegenüber Müllhaus
  • Lea-Grundig-Str. 83: Müllfläche
  • Ludwig-Renn-Str. 8, 22: Giebel
  • Mehrower Allee 85, 97: neben der Müllfläche
  • Rotraud/Charlottenstr.: Charlottenstr. 48 im Vorgartenbereich
  • Rudolf-Leonhard-Str. 1: Giebel
  • Schwarzburger Str. 12, 23: Giebel
  • Schwarzburger Str. 13: neben der Müllfläche
  • Sitzendorfer Str. 3, 6: neben der Müllfläche
  • Sitzendorfer Str. 8: Giebelseite
  • Wuhletalstr. 90, 102, 108, 128: neben der Müllfläche

Bereitschaftsdienst

Der Bereitschaftsdienst der Genossenschaft steht Ihnen selbstverständlich wie in jedem Jahr zu Weihnachten und Silvester, so wie zwischen den Feiertagen im Notfall zur Verfügung.

Marzahn: (0176) 14 79 94 81

Hohenschönhausen, Märkische Allee, Rotraud/Charlottenstr., Hornetweg, Am Schmeding, Kaiserkronenweg: (0176) 14 79 94 80.

Kiezstreife

Selbstverständlich können Sie auch die Kiezstreife an und zwischen den Feiertagen ab 17.00 Uhr erreichen.
(0151) 12 03 62 35

Schließung der Genossenschaftsverwaltung

Wir bitten um Verständnis, dass die Verwaltung der Genossenschaft vom 27.12. bis zum 30.12.2011 keine Sprechstunde abhält.

Die Reparaturhotline steht Ihnen von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) von 7:00 - 18:00 Uhr zur Meldung von technischen Mängeln unter (0800) 589 147 zur Verfügung.

Brandschutz geht uns alle an

Immer wieder kommt es zu Silvester auch in unserer Genossenschaft zu Bränden auf dem Balkon. Bitte entfernen Sie alle brennbaren Gegenstände und Fußbodenbeläge vom Balkon, schließen Sie bitte die Fenster und gehen Sie vor allem verantwortungsvoll mit Knallkörpern, Raketen usw. um.


Nachbarschaft
Service
09.12.2011

Das Land Lebus - Hinter und vor der Oder

Kleine Grenzgeschichten (letzter Teil)

Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren haben wir nunmehr in fünf Ausgaben über das „Lebuser Land“ hinter der Oder für Sie berichtet. Wir hoffen, dass es gelungen ist, Ihr Interesse und Ihre Neugier zu wecken, um Polen unmittelbar hinter der Oder besser kennen zu lernen. Natürlich war es bei allen Bemühungen nicht möglich, Ihnen im Rahmen unserer Berichte ein vollkommenes Bild dieser großen Wojewodschaft mit ihren wunderbaren Landschaften und dem größten geschlossenen Waldgebiet Europas zu vermitteln. Wir haben Ihnen die Stadt Gorzow (Landsberg a. d. Warthe) vorgestellt und Sie mit einigen der schönsten Gegenden, wie dem riesigen Vogelschutzgebiet bei Küstrin oder dem traditionellen Urlauberzentrum Lagow am See, kleinen Städtchen und Orten mit ihren traditionellen Kirchlein und Fachwerkbauten brandenburgischer Bauart bekannt gemacht.

Viele Leser haben durch uns Partnerstädte, Schriftsteller und bildende Künstler mit ihren Werken kennen gelernt. Dabei hat der kleine Verlag Bock und Kübler eine herausragende Rolle gespielt, weil es der Hartnäckigkeit und Initiative des Verlegers zu verdanken ist ,dass es nach Jahren möglich geworden war, zwei Bildbände mit Gemälden der schönsten erhaltenen Kirchlein in brandenburgischer Bauweise, der Dörfer und Städte des Lebuser Landes bei uns herauszugeben. Zahlreiche Leser haben davon Gebrauch gemacht, so einen Band oder die erste umfassende deutschsprachige Reisebeschreibung dieser Gegend in der Nachkriegszeit kennen zu lernen.

Wir konnten inzwischen mehrfach erfahren, dass unsere Informationen bei Lesern oftmals Anregungen gaben, einen kleinen oder auch größeren Trip ins benachbarte Polen zu unternehmen. Es hat sich also gelohnt, diese Thematik einmal aufzugreifen, dabei die neue Zeit und die neuen Möglichkeiten in den Beziehungen unserer beiden Länder anzusprechen. Die neue polnische Autobahn wird schon bald ab Frankfurt/Oder unsere Hauptstädte miteinander verbinden und die Wege noch flüssiger gestalten. Wir wünschen allen Lesern weiterhin viel Spaß und Freude dabei, sich mit dem Lebuser Land und seinen Menschen bekannt zu machen.

Das kleine Städtchen Lebus an der Oder

Es werden gewiss nicht wenige Leser sein, die nun erstmalig erfahren, woher dieser Name „Lebus“ überhaupt stammt, was er bedeutet und dass es auch in Deutschland bis heute ein Lebuser Land und das eigentliche „Städtchen“ Lebus gibt. Zur Beantwortung dieser interessanten Fragen findet man in Wikipedia (freie Enzyklopädie) nachfolgende Antwort: „Das Land Lebus (auch Lebuser Land) ist sowohl eine eiszeitliche Hochfläche als auch eine historische Kulturlandschaft beiderseits der Oder. Der westlich der Oder gelegene Teil gehört heute zu Brandenburg und der östlich davon gelegene Teil zur polnischen Wojewodschaft

Lebus.“ Der Name Lebus selbst kommt von der Stadt Lebus, die ihr Stadtrecht bereits um 1226 erhielt und von einem Burgring umgeben war. Um diese Zeit etwa taucht der Name erstmalig auf. Das Land Lebus war damals im Besitz des gleichnamigen Bistums, das seinen Sitz in Lebus hatte. Bis ins 12. Jahrhundert blieb dieser östliche Teil unter polnischem Einfluss. Erst um 1600 war diese Region fast ausschließlich deutschsprachig. Die heutige Wojewodschaft Lebus (Wojewodztwo Lubuskie) sieht sich mit dieser Namensgebung in einer historischen Tradition mit dem mittelalterlichen Land Lebus.

Für die Umgebung der deutschen Stadt Lebus (an der Oder etwa 10 km nördlich von Frankfurt/O) bzw. das Amt im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg hat sich der Begriff „Land Lebus“ bzw. Lebuser Land bis heute so erhalten. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges 1945 wurde Lebus bei Kampfhandlungen fast völlig zerstört und in den Jahren1950/60 wieder aufgebaut. Das einst so geschichtsträchtige Städtchen ist heute ein etwas abgeschiedener Ort an der Oder. Erwähnenswert sind hier bis heute der frühere Burgberg, der Schlossberg und der Turmberg. Ein 550 Meter langer und bis zu 100 Meter breiter Bergrücken, der etwa im Jahre 1000 als Wehranlage ausgebaut wurde und in vor- und frühgeschichtlicher Zeit als eine fast uneinnehmbare Festung galt. Das ist dort, wo im Frühjahr teppichartig die beliebten Adonisröschen blühen. Beides ist einen Besuch- und ihre Aufmerksamkeit wert. Übrigens, man erreicht den Ort über die Bundesstraßen 112 und die 167 bzw. den Autobahnanschluss Frankfurt/O.

Das Oderbruch

Die markanteste und eindrucksstärkste Landschaft an der deutschen Oderseite (im Lebuser Land) ist für mich das Oderbruch. Es hat eine außergewöhnliche und abwechslungsreiche Geschichte hinter sich, ohne deren Minimalkenntnis man diesen märchenhaft schönen Siedlungsstreifen in seinem Wesen nicht recht verstehen und begreifen kann. Der erste ganztägige Besuch liegt bei mir etwa 6 Jahre zurück. Noch immer habe ich die vielfältigen Erlebnisbilder und Eindrücke lebendig vor mir. Meine Zeilen sollen nur als kleiner Anreiz gelten, diese Gegend einmal zu besuchen und kennen zu lernen, denn es ist von Berlin aus geeignet als Tagesausflug.

In seiner Gesamtheit erstreckt sich das knapp 60 km lange und 12 - 20 km breite Oderbruch zwischen den Städten Bad Freienwalde im Nordwesten und Lebus im Südosten. Nach der Oder ist die Warthe ihr größter Nebenfluss. Sie mündet etwa 10 km nach ihrem Eintritt ins Oderbruch in die Oder ein. Zwischen Reitwein und Hohensaaten umfasst das Oderbruch eine Gesamtfläche von 920 Quadratkilometer. Das heutige Landschaftsbild wurde durch die Begradigung der Oder im 18. Jahrhundert geprägt. Die Trockenlegung dieses Feuchtgebietes erfolgte im Wesentlichen zwischen 1747 und 1762 in der Regie des preußischen Königs Friedrich II. Als Dank für seine Initiative und die veranlasste Trockenlegung steht heute in Letschin sein Denkmal. Wie geplant lagen schon kurze Zeit danach große Gebiete in der alten Oder trocken und konnten besiedelt werden. 130.000 Morgen (32.500 ha) fruchtbares Ackerland waren dadurch gewonnen worden.

Da, wo noch wenige Jahre zuvor gefährlich nutzloses Feuchtigkeitsgebiet war, begann die planmäßige Besiedlung bereits 1753 mit neu angelegten Straßendörfern. Als erster angelegter Ort gilt Neulietzegöricke – heute ein Ortsteil der Gemeinde Neulewin, die inzwischen als Dorfanlage unter Denkmalschutz steht. Viele solche Orte, die aus der Zeit der Besiedlung stammen, erkennt man an einem Ortsnamen der mit Neu… beginnt. Und weil wir gerade bei den neuen Siedlungen und Häusern sind, möchte ich auf eine weitere Besonderheit der Besiedlungsidee aufmerksam machen. Die neuen Siedler wurden gezielt außerhalb

von Preußen mit vielen Vergünstigungen angeworben. Sie kamen aus Hessen, Mecklenburg, Zweibrücken in der Pfalz, aus Sachsen und Württemberg, aber auch aus Niederösterreich und der Schweiz. Dazu kamen zahlreiche Umsiedler aus dem Umland, das damals die Neumark war. So konnten zahlreiche erfahrene Bauern und Handwerker mit ihren Familien ein neues zu Hause finden und das fruchtbare Land bestellen.

Bis heute erinnern die unterschiedlichen Baustielarten der Häuser daran, woher die ersten Bewohner kamen. Es lohnt sich daher, in einzelnen Orten neugierig die kleinen Heimatstuben aufzusuchen und nach netten Episoden von damals zu stöbern. Es gibt sehr viel zu entdecken. So haben die Orte meist ungewöhnliche Ortsnamen. Es gibt noch sogenannte Altdörfer wie Altwriezen und Kolonistendörfer z.B. Neulewin oder die Loose-Höfe, die ab 1780 im gesamten Oderbruch durch Verlosung entstanden sind. Es gibt heute in „Güstebieser Loose“ seit Oktober 2007 an historischer Stelle wieder eine sehr preisgünstige Fähre über die Oder, die den deutschen mit dem polnischen Teil des Oderbruchs verbindet. Sie ist von April bis Oktober in Betrieb. Auch das Freilichtmuseum in Altranft ist eine wunderbare Adresse.

Es gibt auch zahlreiche Wasserwanderwege mit Bootsausleihe und den Oderradweg auf dem Oderdamm. Auch hier lohnt ein Blick ins Internet, um weitere Sehenswürdigkeiten im Oderbruch ausfindig zu machen. Wer im Oderbruch ein Quartier sucht, der findet im Schloss in Gusow einen guten Platz. Unter einem Dach sind hier Hotel, Restaurant und Museum vereint. Hier findet man auch das erste Zinnfigurenmuseum der Länder Berlin und Brandenburg. Besonders interessant sind auch die Zeiten der Vogelzüge und das Frühjahr mit den teilweise gefluteten Poldern. Im kalten Winter ist die zugefrorene Oder eine einzigartige Motivoase für Fotoamateure und Profis.

Ein einmaliges Kultur- und Kunsterlebnis findet man im Oderbruch im Dorf Zollbrücke, das Theater am Rand. Es liegt sozusagen wirklich am östlichsten Rand Deutschlands, wenige Meter vor der Oder. Der spezielle Charakter der Landschaft diktiert die Spielregeln für das Theater. Zuerst gab es nur ein ganz kleines hundertjähriges Fachwerkhäuschen. In einem Satz heißt das: Einfachheit, Professionalität, Handgemachtes, mehrfach umgebautes Theater, das von zwei bekannten Schauspielern betrieben wird. Zuerst gab es nur eine Stube für 32 Gäste. Heute werden bis zu 200 Gäste ins neue Haus geholt. Das Dach wird von geschälten

Eichenstämmen getragen. Die Schrägheit der Konstruktion, seine Offenheit verweisen auf die Ästhetik der Geschichten. Hier gehen widerständige Natur und Kunst eine einzigartige Symbiose ein. Erzählt werden hier Menschen-Geschichten dieser Welt und ihrer Regionen. Der Zuschauer zahlt, was ihm das Kunsterlebnis wert ist. Er entscheidet selbst. Regulärer Eintritt also erst bei Austritt.

Es gäbe noch sehr viel von so einem Erlebnistag im Oderbruch zu erzählen. Vielleicht möchten Sie dies aber in nächster Zeit viel lieber selbst einmal erleben. Ich wünsche es Ihnen.

Quelle: Claus Plobner


Service
Umwelt
05.12.2011

FORTUNA und ALBA - Mehr Arbeitsplätze, Service, Umweltschutz, weniger Kosten

Es klingt nach der Quadratur des Kreises und ist doch das Ergebnis kluger Konzepte und harter Arbeit. Die FORTUNA verfolgt als Wohnungsunternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung ein integriertes Gesamtkonzept der Bestandsbewirtschaftung.

Dazu gehört ein effektiver, ressourcenschonender und wirtschaftlicher Einsatz der von Ihnen für die Betriebskosten geleisteten Zahlungen. ALBA ist ein leistungsstarker Partner der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Bereich Entsorgungsdienstleistungen, mit dem wir schon seit einigen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Jetzt haben wir mit Alba einen Vertrag geschlossen, um diese bewährte Zusammenarbeit mit dem Ziel eines integrierten Entsorgungskonzeptes für die Wohnungsbestände der FORTUNA fortzuführen und auf ein neues Niveau zu heben.

Ziel der Zusammenarbeit ist insbesondere

  • eine weitere Verbesserung der Qualität der Abfallentsorgung,
  • eine Steigerung der Attraktivität der Grundstücke und Häuser durch mehr Ordnung und Sauberkeit durch eine kontinuierliche und zügige Beseitigung von Sperrmüll und Unrat,
  • eine Senkung der Betriebskosten,
  • eine Verringerung des Rohstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen durch umfassendes Recycling,
  • die Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze für die Mieter der FORTUNA.

ALBA wird ab dem 01.01.2012 für die Wohnungsbestände der FORTUNA das gesamte Entsorgungsmanagement übernehmen. Dies betrifft sämtliche Abfallarten, also den Restmüll, den Biomüll, Papier und Pappe, Altglas, die gelbe Wertstofftonne sowie die Koordination der Entsorgung des Sperrmülls. Dabei geht

es ALBA unter dem Motto „Wir sorgen für gutes Klima“ vor allem darum, dass die gesamte Entsorgung zuverlässig und kostengünstig funktioniert. Das erfordert eine Reduzierung der Restmüllkosten, da dies die mit Abstand teuerste Abfallart ist, die einen Großteil der Müllentsorgungskosten verursacht. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Restmüllbehälter vor Ort mehrfach in der Woche kontrolliert und bearbeitet werden. Dabei wird dafür gesorgt, dass die Behälter optimal genutzt werden und keine Abfallarten, die in andere preisgünstigere Tonnen gehören, enthalten sind. Aufgrund der optimierten Befüllung können dann einige der teuren Restmülltonnen abgezogen und so Kosten gespart werden. Deshalb unser Spartipp für Sie: In die gebührenpflichtige Restmülltonne gehören nur feuchte Abfälle aus Küche und Bad wie zum Beispiel Windeln, Katzenstreu oder nicht verwertbare mineralische Abfälle wie Porzellan. Alle Wertstoffe wie Papier, Glas oder Verpackungen gehören in die dafür bereitgestellten Wertstoffbehälter.

Die Mitarbeiter, die für diese Tätigkeit vor Ort sind, erledigen bei dieser Gelegenheit auch noch andere Arbeiten, die mit dem Thema Abfall und Abfallentsorgung zusammenhängen. Sie kümmern sich um Ordnung und Sauberkeit auf den Abfallsammelplätzen. Sie entsorgen Müll, der neben den Tonnen liegt, überprüfen die Müllplatzschließungen und kontrollieren Aufkleber und Hinweisschilder. Sie sind des Weiteren für die Sauberkeit der Grau- und Grünflächen verantwortlich. Dabei entfernen sie Papier, Hundekot und sonstigen Unrat von den Wegen und Rasenflächen auf den Grundstücken.

Durch diese Maßnahmen werden Sauberkeit und Ordnung auf den Grundstücken gesteigert, Betriebskosten eingespart und die Umweltbilanz des Wohnens bei der FORTUNA verbessert. Und das alles ohne zusätzliche Kosten. Denn die Leistungen von ALBA werden einzig durch die Ersparnisse im Bereich der Restmüllkosten bezahlt. Das Risiko, dass diese Ersparnisse erzielt werden, liegt bei ALBA. Zusätzliche Zahlungen müssen in keinem Fall erbracht werden.

Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes ist die regelmäßige engagierte Arbeit vor Ort. Und nichts liegt näher, als diese durch Mitarbeiter erledigen zu lassen, die in den Beständen wohnen und für sich und ihre Nachbarn arbeiten. Aus diesem Grunde hat der Vorstand darauf gedrungen, dass Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen eine Regelung geworden ist, nach der die FORTUNA und ALBA versuchen wollen, die Mitarbeiter aus der Bewohnerschaft zu gewinnen. Wir bitten Sie daher, die folgende Ausschreibung zu beachten und sich zu bewerben, wenn Sie uns bei der Umsetzung unseres Vorhabens helfen wollen.


Service
Umwelt
31.10.2011

Gesundes Wohnklima - Ein besonderes Thema in der kalten Jahreszeit

Ob man sich in seiner eigenen Wohnung wohl fühlt, hängt von vielen Faktoren ab. Die meisten kann man selbst beeinflussen. So auch das Raumklima.

Immer wieder vom Herbst bis zum Frühjahr gibt es Fälle von Feuchtigkeitsschäden in den Wohnungen. Wie es in den meisten Fällen dazu kommt, sei hier kurz und knapp erklärt.

Durch die verbrauchsabhängige Abrechnung ist jeder bemüht, den Verbrauch so gering wie möglich zu halten. Wohnungen in denen tropische Temperaturen herrschen und die Fenster den ganzen Tag offen sind, gibt es fast nicht mehr.

Heute werden in vielen Fällen die Wohnzimmer ausreichend geheizt. Hier herrschen Temperaturen von 21-22° C. Küche und Schlafzimmer werden überhaupt nicht beheizt und im Kinder- oder Arbeitszimmer liegen die Temperaturen so bei 18-19° C. Und genau darin liegt das Problem. Früher hat man gelüftet, weil es zu warm in der Wohnung war. Heute wird zum größten Teil nur gelüftet, wenn es unbedingt notwendig ist.

Der Mensch nimmt eine erhöhte Luftfeuchtigkeit erst wahr, wenn er sich wie im Gewächshaus fühlt. Sind die Scheiben beschlagen, ist Alarmstufe rot angesagt. Die vorhandene Luft kann die Feuchtigkeit nicht mehr aufnehmen und diese schlägt sich an den Fenstern, Wänden usw. nieder. Schimmelbefall droht.

Beherzigen Sie bitte im Interesse Ihrer eigenen Gesundheit die nachfolgenden Tipps und erfahren Sie die Annehmlichkeiten eines gesunden Raumklimas.

  1. Heizen Sie alle Räume, so dass in keinem Raum weniger als 16° C sind.
  2. Beheizen Sie kalte Räume nicht durch offene Türen zu wärmeren Räumen. In dem kälteren Zimmer schlägt sich der Wasserdampf, der in der warmen Luft enthalten ist, sofort an den kalten Wänden nieder. Schimmelbildung ist vorprogrammiert.
  3. Drehen Sie die Heizkörperventile nicht auf Null, wenn Sie die Wohnung verlassen oder für längere Zeit verreisen. Die Wohnung dann wieder zu erwärmen, kostet auf jeden Fall mehr als eine konstante Temperatur von 16° C während der Abwesenheit.
  4. Lüften Sie regelmäßig und führen Sie erhöhte Luftfeuchtigkeit, die durch Wäschetrocknen, Kochen, Duschen oder Baden entsteht, durch eine zwischenzeitliche Stoßlüftung ab. Wenn Sie den ganzen Tag zu Hause sind, müssen Sie selbstverständlich häufiger lüften, als wenn Sie sich nur morgens und abends in der Wohnung aufhalten.
  5. Lassen Sie zwischen den Wänden und Ihren Einrichtungsgegenständen einen Abstand von ca. 5 cm, um eine Hinterlüftung zu gewährleisten.

Wenn Sie diese 5 Punkte beherzigen, werden Sie auch in der kalten Jahreszeit keine Probleme mit dem Raumklima haben. Schimmel hat in einer gesunden Umgebung keine Chance. Denken Sie bitte daran, Schimmelbildung zu vermeiden ist einfacher, als einmal vorhandenen Schimmel zu beseitigen.

Sollten Sie trotz der Beachtung aller Tipps Probleme mit dem Raumklima haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Verwalter.

Wichtig für ein gutes Wohnklima ist es auch, keine Veränderungen an den vorhandenen Lüftungssystemen des Hauses vorzunehmen. Immer wieder werden Dunstabzugshauben und elektrische Lüfter an die Abluftanlage angeschlossen.

Dies führt dazu, dass die Abluft in die Wohnung der Nachbarn gedrückt wird.

Dadurch entstehen Geruchsbelästigungen und Störungen der Lüftung bei anderen Mietern im Haus. Die Lüftungsanlage des Hauses muss ständig nachreguliert werden und der Schornsteinfeger stellt immer wieder Verschmutzungen durch starke Fettablagerungen im Schacht fest. Diese Fettablagerungen können zu Geruchs- und Ungezieferbelästigungen führen und stellen eine Brandgefahr dar. Bei ausgeschalteter aber angeschlossener Ablufthaube wird das Zwangsbelüftungssystem in der eigenen Wohnung außer Kraft gesetzt. Beschlagene Fenster und chimmelbildung sind die Folge.

Darum ist zu beachten, dass in der Küche nur Umlufthauben installiert werden dürfen. Elektrische Lüfter dürfen in den Bäder nicht angebaut werden. Denken Sie bitte vor dem Kauf entsprechender Geräte daran. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und fragen Sie bei Ihrem Verwalter nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.


Service
21.09.2011

Der Winter kann kommen ...

Kaum jemand denkt in der warmen Jahreszeit gerne an den Winter. Trotz der verregneten Sommertage sind Dunkelheit, Schnee und Eis noch weit weg.

Die FORTUNA plant aber schon seit Monaten für den ersten Schnee des kommenden Winters. Als Eigentümer sind wir verpflichtet, auf unseren Grundstücken und auf den öffentlichen Gehwegen davor für einen ordnungsgemäßen Winterdienst zu sorgen.

Der Winterdienst ist eine Aufgabe, die die FORTUNA nicht selbst erledigt. Die Anschaffung der erforderlichen Maschinen und die Vorhaltung qualifizierten Personals würden sich für uns alleine nicht lohnen. Schon seit einigen Jahren arbeiten wir daher beim Winterdienst mit der Gegenbauer Unternehmensgruppe zusammen, die die Arbeiten durch ihre darauf spezialisierte Tochtergesellschaft Penta Gebäudeservice erledigen lässt. Da es dieser Tage nicht einfach ist, überhaupt eine qualifizierte und leistungsfähige Winterdienstfirma zu finden, ist es

gut, dass wir uns dieses Themas frühzeitig und langfristig angenommen haben.

Der Winterdienst hat in den vergangenen Jahren bei uns schon sehr gut funktioniert. Das war jedoch nicht überall so in der Stadt. Deshalb wurden die Vorschriften des Berliner Straßenreinigungsgesetzes Anfang des Jahres verschärft. Dort werden auch die Anforderungen für den Winterdienst auf den öffentlichen Gehwegen geregelt.

Aufgrund der aktuellen Gesetzesänderung musste der Winterdienstvertrag aus dem Jahre 2005 neu verhandelt und an die Regelungen des überarbeiteten Gesetzes angepasst werden. Dazu

waren intensive Gespräche mit unserem Vertragspartner, mit Grundstücksnachbarn und mit dem Bezirk erforderlich. Diese konnten jetzt erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Der neue Winterdienstvertrag ist unter Dach und Fach. Der Winter kann kommen.

Die Firma Gegenbauer ist auch in der kommenden Saison für den gesamten Winterdienst auf den Grundstücken der FORTUNA und auf den öffentlichen Gehwegen davor zuständig. Der Winterdienst umfasst insbesondere die Schneeräumung, das Abstreuen von Schnee- und Eisglätte sowie die Beseitigung von Eisbildungen. Eisglätte ist durch Eisregen oder überfrierende Nässe gebildetes Glatteis. Eisbildung ist eine darüber hinausgehende, insbesondere durch festgefahrenen oder -getretenen Schnee entstandene Eisschicht.

Die Flächen sind in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite von 1 bis 1,5 m unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls, bei länger anhaltendem Schneefall in angemessenen Zeitabständen, von Schnee zu beräumen, bei Schnee- und Eisglätte unverzüglich mit abstumpfenden Mitteln zu bestreuen, bei Bedarf auch wiederholt. Eisbildungen, denen nicht ausreichend durch Streuen entgegengewirkt werden kann, sind zu beseitigen. Dauert der Schneefall über 20 Uhr hinaus an oder tritt nach dieser Zeit Schneefall oder Glatteisbildung ein, so ist der Winterdienst bis 7 Uhr des folgenden Tages, an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen bis 9 Uhr durchzuführen.

Der Winterdienst ist auf den Gehwegen vor den Grundstücken und auf allen Flächen der FORTUNA wie Fußwegen, Treppen, Haus- und Gewerbezugängen, Müllplätzen, Straßen, Rampen, Durchfahrten, Stell- und Spielplätzen, etc. durchzuführen.

Die Anpassung an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen hat zu einer Erhöhung der Winterdienstkosten um 8.900 € oder 17,5 % geführt. Da diese aber insgesamt nur ca. 1 % der gesamten Betriebskosten ausmachen, wird sich dies kaum in Ihrer Betriebskostenabrechnung auswirken. Trotzdem weisen wir an dieser Stelle darauf hin. Wieder einmal hat eine gesetzgeberische Maßnahme, der wir uns als Eigentümer nicht entziehen können, zu einer Erhöhung der Betriebskosten geführt. Unser vorausschauendes Handeln hat allerdings dafür gesorgt, dass die Kostenerhöhung moderat ausfällt. Nach Presseberichten müssen andere Eigentümer Mehrkosten von über 100 % verkraften.

Wir haben also gut vorgesorgt. Trotzdem kann es zu Problemen kommen, gerade an solchen Tagen, an denen es kontinuierlich oder wiederholt über viele Stunden hinweg schneit. Werden Flächen nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß geräumt oder gestreut, so ist die beauftragte Firma zur Nacharbeit verpflichtet. Die Kontrolle erfolgt in erster Linie durch unsere Hausmeister. Die können jedoch nicht überall zur gleichen Zeit sein. Wir bitten Sie daher, in einem solchen Fall die Verwaltung oder die Firma Gegenbauer zu informieren. Ihre Hinweise sind immer willkommen, da sie der ordnungsgemäßen Erfüllung der Winterdienstpflichten und damit dem Schutz der Bewohner und ihrer Besucher dienen.

Sollte es doch einmal aufgrund von Mängeln beim Winterdienst zu einem Schadensfall kommen, ist durch eine vertraglich vereinbarte Haftpflichtversicherung seitens der Firma Gegenbauer Sorge dafür getragen, dass die Kosten reguliert werden.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie nicht auch selbst bei Schnee und Eis die im Verkehr erforderliche Sorgfalt zu beachten haben. Im eigenen Interesse sollten Sie sich bei solcher Witterung langsam und vorsichtig bewegen und immer gut festhalten.

Fotos: E. Petersen, shutterstock


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