Aktuelle Meldungen der FORTUNA, Neuigkeiten aus Marzahn und Hohenschönhausen, aus unseren Wohnquartieren und unseren Projekten und von unseren Partnern und Ihren Angeboten erhalten Sie hier auf einen Blick.
Berlin/Marzahn
Nachbarschaft
23.10.2025
Das BZA Marzahn- Hellersdorf hat im Hinblick auf die angestrebte Festsetzung eines neuen Bebauungsplans für das Quartier Talcenter/FORTUNA am Park eine Studie veröffentlich, die die Möglichkeiten einer Bebauung dieses Areals als Entscheidungsvorbereitung aufzeigen soll.
Die Studie dient als Arbeitsgrundlage für das Bezirksamt und ist noch keinesfalls das Endergebnis für einen den Beteiligten (Bürgern) und der Bezirksverordnetenversammlung vorzulegenden Bebauungsplan.
Nachbarschaft
Berlin/Marzahn
17.09.2025
Mit Stand Mitte September 2025 hat der Vorstand in Erfahrung gebracht, dass das Projekt Talcenter derzeitig (auch) von der zuständigen Senatsverwaltung bearbeitet und beurteilt wird. Dazu soll es noch 2025 eine Begehung durch die verantwortlichen Stellen bei der Senatsverwaltung geben.
Durch FORTUNA ist veranlasst worden, dass das gesamte Quartier FORTUNA am Park neu vermessen wird. Dies dient – wie schon auf der Versammlung im März 2023 vom Vorstand dargestellt – vor allem dazu, dass die Rechte der FORTUNA zur Bebauung dieses Quartiers auch für die Zukunft- und zwar unabhängig von der Bebauung des Talcenters – gewahrt bleiben und eine Entscheidung der öffentlichen Hand über die Bebauungsmöglichkeiten des Talcenters nicht ohne Beachtung der Rechte der FORTUNA getroffen werden kann.
Die Umgestaltung sowie Einzäunung des FORTUNA Parks wird nach derzeitigem Stand ca. Mitte bis Ende Oktober beginnen und sich bis in das Jahr 2026 hineinziehen. Über die einzelnen Maßnahmen hatte der Vorstand überblicksartig bereits auf dem Sommerfest der FORTUNA am 21.06.2025 berichtet. Anlässlich dieser Veranstaltung erfolgte auch die offizielle Umbenennung des Parks in FORTUNA Park“ sowie des Quartiers in „FORTUNA am Park“.
Genossenschaft
23.07.2025
Aktuelle Information zur Berliner Enteignungsdebatte
Nachdem die Debatte um die Enteignung großer Wohnungsunternehmen in Berlin zuletzt nicht mehr im medialen und politischen Fokus stand, gerät das Thema ganz aktuell wieder stärker in das Blickfeld. Auch aufgrund der Berichterstattung der letzten Tage (z.B. im Tagesspiegel oder der B.Z.) möchte ich Sie daher kurz dazu informieren:
Die Reaktionen aus den Reihen des Koalitionspartners CDU auf den Entwurf waren bislang klar ablehnend und wurden teils scharf zurückgewiesen. Gleichwohl ist mit der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs durch die SPD-Fraktion der Vorwahlkampf zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 eröffnet, in dem das Thema Enteignung eine große Rolle spielen wird – und damit den Bereich Mieten und Wohnen insgesamt (erneut) in den Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung stellt.
Der BBU hat den Prozess seit Beginn im Jahr 2019 eng begleitet und ist unverändert der Auffassung, dass…
… eine Enteignung und der damit einhergehende tiefe Eingriff in das Grundrecht der Eigentumsfreiheit dem grundlegenden Verfassungsprinzip der Rechtsstaatlichkeit widerspricht;
… eine Enteignung nichts am Problem des Berliner Wohnungsmarkt ändert: Es gibt schlicht zu wenig Wohnungen. Durch die Enteignung würde nicht eine Wohnung zusätzlich entstehen;
… eine Enteignung unbezahlbar wäre: Bereits im Jahr 2019 bezifferte die Kostenschätzung des Senats die mögliche Entschädigungshöhe auf bis zu 36 Mrd. Euro – mit jährlichen Folgekosten von rd. 340 Mio. Euro;
… mit einer Enteignung enorme rechtliche Unsicherheiten verbunden wären und
… eine Enteignung ein verheerendes Zeichen der Investitionsfeindlichkeit wäre, zu Lasten von Arbeitsplätzen und öffentlichen Einnahmen.
Wir befinden uns daher bereits in der Abstimmung mit verschiedenen Partnern und werden die absehbar intensive Diskussion gewohnt eng begleiten. Dazu werden wir Sie weiterhin über wesentliche Entwicklungen informieren.
Berlin/Marzahn
Umwelt
10.07.2025
Fokus auf Barrierefreiheit im sozialen Wohnungsbau.
Die FORTUNA Wohnungsunternehmen eG erhält für die Aufwertung der Wohnanlage in der Ludwig-Renn-Str. 2–26 die Auszeichnung “Certified Good Mobility” in Silber. Der Good Mobility Council würdigt vor allem die umgesetzte Lösung für den barrierefreien Umbau sowie die Umsetzung eines Mobilitätsmanagements.
Die FORTUNA besitzt ca. 4.250 Wohnungen in den Berliner Stadtteilen Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg-Hohenschönhausen. Als Genossenschaft fühlt sich die FORTUNA den Mitgliedern und ihren Bedürfnissen in besonderem Maße verpflichtet. Die FORTUNA hat sich nun entschieden, ihr Engagement im Bereich Mobilität durch den Good
Mobility Council bestätigen zu lassen.
Die FORTUNA punktet bei der Barrierefreiheit. Jeder dritte Erschließungskern wurde vollständig umgestaltet. Die Treppenhäuser wurden so erweitert, dass ein direkter Zugang zum Aufzug besteht. Die Belichtung wurde optimiert und vermittelt ein sicheres Gefühl.
Der Good Mobility Council unterstreicht im Zertifizierungsbericht, dass die realisierten Lösungen für die Barrierefreiheit als Best Practice für Bestandsimmobilien gilt.
Auch das Fahrradparken hat die FORTUNA deutlich optimiert: Der Fahrradkeller ist teilweise über den Aufzug erreichbar. Viele Punkte hat das Projekt auch bei der Kommunikation und Services erzielt. Die FORTUNA verteilt Informationen zu Mobilitätsangeboten im Umfeld und Optionen zum Fahrradparken im Gebäude und bietet Unterstützung beim Fahrradsicherheitstraining für die Jüngsten mit Hilfe ortsansässiger Vereine.
Certified Good Mobility ist das Green Building Zertifikat für Mobilität. Der Good Mobility Council zertifiziert, wie gut Mobilität bei Planungen von Neubauten oder Sanierung von Bestandsgebäuden berücksichtigt wird. Die von Good Mobility zertifizierten Gebäude tragen zu lokalen Mobilitätswendezielen bei und übersetzen diese in eine gute User Experience.
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