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04.01.2010

„Geld für die Schwächsten“ - ein neues Förderprogramm der EU

In der Süddeutschen Zeitung vom 2./3.1.2010, Seite HF 2, wurde unter der Überschrift „Geld für die Schwächsten“ auf ein neues Förderprogramm der EU, das noch kurzfristig im Dezember 2009 beschlossen wurde, hingewiesen.

Danach wird die EU in den Jahren 2010 bis 2014 insgesamt 100 Millionen Euro für die Vergabe sogenannter Mikrokredite bereitstellen. Diese sollen allen Bürgern zugänglich sein, die in einer finanziell schwierigen Lage stecken. Die Kleinstkredite sollen die Existenzgründung und Selbstbeschäftigung fördern.

Antragsberechtigt sollen auch Kleinstunternehmen sein, die maximal 10 Mitarbeiter beschäftigen und weniger als 2 Millionen Euro Umsatz erzielen.
Je Antragsteller sollen bis zu 25.000 € Darlehen vergeben werden.

Anträge sollen bereits ab Januar 2010 bei den Arbeitsagenturen, bei der KfW-Bank und bei den Genossenschaftsbanken gestellt werden können. Es gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Es sollen deutlich geringere Sicherheitsanforderungen an den Darlehensnehmer gestellt werden, als bei banküblichen Darlehen; die Vergabe soll unkonventionell erfolgen.

Zu welchen Zinskonditionen die Kredite vergeben werden und wie sie zurück zu zahlen sind, steht noch nicht fest.
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