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Die Wohnungswirtschaft 06/2012, 01.06.2012

In Berlin Marzahn gestalten Anwohner ihren Park

Vor einem Jahr wuchs auf dem heutigen Gelände des kiezPARKs in Berlin-Marzahn noch stoppeliger Rasen. Inzwischen ist der ehemalige, rund 11.000 m² große Schulstandort, den die FORTUNA Wohnungsunternehmen eG vom Land Berlin erwarb, zwar noch eine große Baustelle, aber man sieht schon, was hier entsteht: ein Park für die Anwohner. Und zwar einer, der von Ihnen selbst gestaltet wird – mit Beeten, Sommerblumenwiese, Selbstnutzerflächen, Obstgarten, Teich mit Bachlauf Wasserspielplatz und vielem mehr.

Erste Ideen zum kiezPARK entstanden bereits im Frühjahr 2010. Bis die Zusage über die Fördermittel der EU und aus dem Programm Stadtumbau-Ost kam, die die heutige Realisierung erst möglich machen, wurde es September 2010. „Ziel des kiezPARKS ist es, die brachliegende Freifläche zu einem Ort des Alltags und der begegnung für alle im Quartier lebenden Menschen zu entwickeln, um auch in der Großraumsiedlung den Begriff Nachbarschaft wieder zum Leben zu erwecken“, sagt Silke Redmer, die das Projekt in der Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Peter Schümann, Vorstand der FORTUNA ergänzt: „Wir wollen unseren Mietern und Mitgliedern nicht nur Wohnungen überlassen, sondern Ihnen auch Sicherheit und Geborgenheit mit umfassenden Dienstleistungen und einem funktionierenden sozialen Netzwerk geben“.

 

Eine rege Beteiligung der Anwohner bei Gestaltung und Pflege ist ausdrücklich erwünscht, ob mit einer Selbstnutzerfläche oder im Beirat, der über die Verwendung der durch die FORTUNA jährlich bereitgestellten Mittel entscheidet. Dafür wurde bereits 2010 eigens ein Stammtisch ins Leben gerufen. Hier diskutieren die Anwohner und angrenzende Vereine und Einrichtungen über Stauden, Kräuter oder Kleingehölze, überlegen gemeinsam, wie sich Teich und Wasserspielplatz integrieren lassen, wo die Wege auf dem Areal verlaufen sollen und planen Workshops. "Mit einem solchen Projekt erreicht man die Bewohner. Plötzlich ist da etwas, über das man nicht nur gemeinsam reden, sondern was man auch gemeinsam gestalten und umsetzen kann.", sagt Susanne Schnorbusch. Sie ist Architektin und begleitet gemeinsam mit der Landschaftsplanerin Almuth Krause auch den Stammtisch, damit aus den Ideen auch umsetzbare Konzepte entstehen.

Der kiezPARK Marzahn konnte auf ein gutes Netz vorhandener Initiativen und Einrichtungen bauen; in vielen Workshops die Ideen entwickelt. Zum Beispiel die bunt bemalten Drei-Bock-Pfähle, die den jungen Obstbäumen Halt geben, von der Jungengruppe des Kiezes gestaltet, die Kiezreporterinnen haben eine eigene kiezPARK-Fahne gestaltet, die jetzt weithin leuchtet. Regelmäßig trifft sich auch das GärtnerInnen-Seminar. Hier bereiten sich Anwohner zwischen 8 und 82 Jahren, die Selbstnutzerflächen übernehmen werden, gemeinsam auf das Gartenjahr vor.

Am 25. August 2012 wird der kiezPARK mit einem Fest feierlich eröffnet und an die Anwohner übergeben. Die spezielle Internetseite www.kiezpark.de der FORTUNA informiert über Termine, Workshops und den aktuellen Stand der Arbeiten.

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