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Berliner Zeitung, 07.11.2008

Im Kiez willkommen

Seit März 2008 baut die Fortuna Wohnungsunternehmen eG zusammen mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und gemeinnützigen Einrichtungen in Wohngebieten der Fortuna ein soziales Netzwerk auf, das vor allem ehrenamtlich von den Bewohnern unterstützt wird. Einzelprojekte sollen finanziell durch die Fortuna gefördert und fachlich kompetent durch die gemeinnützigen Partner begleitet werden. Die Genossenschaft ist davon überzeugt, dass Mieter und Mitglieder nicht nur angemessenen Wohnraum zu verträglichen Preisen erhalten sollten. Auch ihrem Wunsch nach sozialer und emotionaler Sicherheit muss entsprochen werden.

Gutes Nachbarschaftsgefühl zum Leben erwecken

Die Wohnung grenzt einerseits ab, ist Rückzugsgebiet für den Einzelnen. Das ist besonders für diejenigen wichtig, die durch ihre Arbeit stark belastet sind und ausreichend Gelegenheiten zum Entspannen brauchen. Aber andererseits sind Wohnung und Wohnhaus auch die Orte, wo man Freunde, Verwandte und Nachbarn trifft – also Mittelpunkte des sozialen Lebens und der Geselligkeit. Für diejenigen, die aus Altersgründen nicht mehr zur Arbeit gehen oder die arbeitslos sind, ist der Kiez auch ein wichtiger Ort, um soziale Kontakte zu knüpfen. Sie sollen sich hier willkommen und zu Hause fühlen. Die Fortuna will auch in der Großraumsiedlung das gute Nachbarschaftsgefühl (wieder) zum Leben erwecken.

Genossenschaft kümmert sich um soziales Umfeld

Mit dieser sozialen Kompetenz will man nicht nur Gemeinnützigkeit demonstrieren, sondern der sozialen Verantwortung als Unternehmen gerecht werden und dabei nicht nur die sozial Schwachen ansprechen. Es soll auch keine Konkurrenz zu staatlichen oder gemeinnützigen Institutionen aufgebaut werden. Das Wohnungsunternehmen will vielmehr zeigen, dass sich eine Genossenschaft eben auch um ihre Mitglieder und Kunden und deren soziales Umfeld kümmert und somit gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Ein Beispiel: Familien-Mit-Mach-Brunch

Beispiele dafür gab es bereits in den vergangenen Jahren: So wurden zum Beispiel der Jugendclub „Impuls“, die Initiative „Unser Platz“ des Dissens e.V. sowie der „Hafen e.V.“ regelmäßig gefördert.
Diese einzelnen Aktivitäten werden durch die Genossenschaft nun koordiniert und ausgeweitet. Erste Erfolge haben sich bereits eingestellt: Der neue sogenannte „Familien-Mit-Mach-Brunch“, der hauptsächlich junge alleinstehende Mütter anspricht, wurde prompt mit dem Preis der Familienfreunde 08 ausgezeichnet.
Im vorigen Monat konnte das neue „Nachbarschaftszentrum“ in der Karl-Holtz-Straße 35 eröffnet werden. Teile der ehemaligen Fortuna-Geschäftsstelle dienen jetzt als Beratungszentrum, das vor allem sozial Benachteiligte, Jugendliche und Senioren ansprechen soll. Große Unterstützung erhält die Fortuna dabei durch den Dissens e.V.
Auch die Mieter der Nachbarunternehmen in Marzahn können die vielfältigen Fortuna-Angebote im Bezirk nutzen. Denn eine gute Nachbarschaft hört nicht an den Grundstücksgrenzen auf.

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