FORTUNA aktuell

Aktuelle Meldungen der FORTUNA, Neuigkeiten aus Marzahn und Hohenschönhausen, aus unseren Wohnquartieren und unseren Projekten und von unseren Partnern und Ihren Angeboten erhalten Sie hier auf einen Blick.

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Genossenschaft
20.12.2011

Fröhliche Weihnachten & einen guten Rutsch ins Jahr 2012!

Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest, besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Familien oder gemeinsam mit Freunden & einen guten Rutsch ins Jahr 2012.

Ihre FORTUNA

Service
Genossenschaft
12.12.2011

Nützliche Infos zur Weihnachtszeit

Ablageflächen für die Weihnachtsbäume

Zentrale Sammelstellen für ausgediente Weihnachtsbäume haben sich in den letzten Jahren bewährt.

Werfen Sie die Bäume nach den Feiertagen bitte nicht einfach aus dem Fenster oder über die Balkonbrüstung vors Haus.

Nur wenn Sie die hier genannten Sammelplätze benutzen, ist es möglich, die Bäume kostengünstig und sachgemäß zu entsorgen. Und bitte denken Sie daran: wenn der Baum beim Tragen durch das Treppenhaus nadelt, gehört es sich ganz einfach, das Treppenhaus zu kehren!

Nutzen Sie folgende Flächen:
  • Am Schmeding / Hornetweg / Kaiserkronenweg:
  • Kaiserkronenweg 1 / Rasenfläche vor Spielplatzeingang
  • Arendsweg 17: Giebel
  • Biesenthaler Str. 2: Giebel
  • Landsberger Allee: gegenüber Eingang 295
  • Blumberger Damm 287: neben der Müllfläche
  • Blumberger Damm 303: am Straßenrand
  • Blumberger Damm 309: neben der Müllfläche
  • Karl-Holtz-Str. 1: Müllfläche
  • Karl-Holtz-Str. 27: Müllfläche
  • Lea-Grundig-Str. 36, 52, 54: Giebel
  • Lea-Grundig-Str. 45, 46: Parkplatz
  • Lea-Grundig-Str. 53: neben Müllhaus
  • Lea-Grundig-Str. 64: gegenüber Müllhaus
  • Lea-Grundig-Str. 83: Müllfläche
  • Ludwig-Renn-Str. 8, 22: Giebel
  • Mehrower Allee 85, 97: neben der Müllfläche
  • Rotraud/Charlottenstr.: Charlottenstr. 48 im Vorgartenbereich
  • Rudolf-Leonhard-Str. 1: Giebel
  • Schwarzburger Str. 12, 23: Giebel
  • Schwarzburger Str. 13: neben der Müllfläche
  • Sitzendorfer Str. 3, 6: neben der Müllfläche
  • Sitzendorfer Str. 8: Giebelseite
  • Wuhletalstr. 90, 102, 108, 128: neben der Müllfläche

Bereitschaftsdienst

Der Bereitschaftsdienst der Genossenschaft steht Ihnen selbstverständlich wie in jedem Jahr zu Weihnachten und Silvester, so wie zwischen den Feiertagen im Notfall zur Verfügung.

Marzahn: (0176) 14 79 94 81

Hohenschönhausen, Märkische Allee, Rotraud/Charlottenstr., Hornetweg, Am Schmeding, Kaiserkronenweg: (0176) 14 79 94 80.

Kiezstreife

Selbstverständlich können Sie auch die Kiezstreife an und zwischen den Feiertagen ab 17.00 Uhr erreichen.
(0151) 12 03 62 35

Schließung der Genossenschaftsverwaltung

Wir bitten um Verständnis, dass die Verwaltung der Genossenschaft vom 27.12. bis zum 30.12.2011 keine Sprechstunde abhält.

Die Reparaturhotline steht Ihnen von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) von 7:00 - 18:00 Uhr zur Meldung von technischen Mängeln unter (0800) 589 147 zur Verfügung.

Brandschutz geht uns alle an

Immer wieder kommt es zu Silvester auch in unserer Genossenschaft zu Bränden auf dem Balkon. Bitte entfernen Sie alle brennbaren Gegenstände und Fußbodenbeläge vom Balkon, schließen Sie bitte die Fenster und gehen Sie vor allem verantwortungsvoll mit Knallkörpern, Raketen usw. um.


Nachbarschaft
Umwelt
12.12.2011

Nachbarschaftszentrum 2012

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In den letzten Wochen haben viele von Ihnen Post aus dem Nachbarschaftszentrum erhalten. Die Mieter der Altersklasse 60 plus haben wir in einem ausführlichen Brief über die Veranstaltungen und Hilfsleistungen des Nachbarschaftszentrums informiert.
Sollten wir jemanden aus Versehen vergessen haben, können Sie sich gern unter der Telefonnummer 20 38 95 91 bei Frau Kleemann über die Termine für das gemeinsame Frühstück und den Kaffeeklatsch erkundigen. Sie erreichen Frau Kleemann montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 14.30 Uhr auch persönlich in der Karl-Holtz-Straße 35.

Da sich in der letzten Zeit heraus kristallisiert hat, dass auch zunehmend jüngere Genossenschaftsmitglieder Hilfe benötigen, werden wir im neuen Jahr alle Genossenschaftsmitglieder der Altersklassen 30 bis 60 Jahre persönlich über die Leistungen und Möglichkeiten des Nachbarschaftszentrums informieren.

Kostenlose Rechtsberatung

Selbstverständlich wird es auch im nächsten Jahr möglich sein, die kostenlose Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen. Diese Serviceleistungen stehen allen Genossenschaftsmitgliedern zur Verfügung.
Immer am 2. und 4. Montag des Monats haben Sie in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr die Möglichkeit, Ihr Anliegen mit einem Anwalt zu besprechen.
Bitte melden Sie sich vorher unter der Telefonnummer 20 38 95 91 an. Frau Kleemann gibt Ihnen dann einen Termin. Es sei an dieser Stelle noch bemerkt, dass im Rahmen der Beratung keine Überprüfung von Rentenanträgen oder deren Ausfüllung möglich ist. Gleiches gilt für mietrechtliche Sachverhalte.

Kaffee „Muckefuck“ – Neu in Ihrem Nachbarschaftszentrum

Gern möchten wir im Nachbarschaftszentrum Angebote für alle Altersklassen anbieten.
Alle Seniorinnen und Senioren besuchen uns zahlreich und auch die Kinder der Genossenschaft nutzen die Angebote.

Nun haben wir etwas Neues, für die Altersklasse von 40 bis 60 Jahre. Wir werden im nächsten Jahr immer einmal im Monat das Kaffee „Muckefuck“ öffnen. Hier haben alle Genossenschaftsmitglieder die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Enkelkindern einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Wir sorgen für Kaffee und Kuchen und die Mitarbeiter des Projektes „Junge Familien“ werden mit Ihnen gemeinsam Angebote für die Kinder bereithalten. Die ersten zwei Termine für das neue Jahr stehen bereits fest.

Die Eröffnung findet am 13.02.2012 in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr statt. Am 12.03.2012 ist es dann wieder so weit. Wenn Ihnen das Angebot gefällt, werden wir diese Veranstaltung regelmäßig durchführen. Selbstverständlich ist dieses Angebot für alle Teilnehmer kostenlos. Wir bitten Sie, sich unter der Telefonnummer 20 38 95 91 anzumelden.

Neues aus dem Projekt „Junge Familien“

Das neue Jahr beginnen wir gleich mit einer Party.
Wir laden alle Kinder ein zur Neujahrsfeier im Bowlingcenter. Am 05.01.2012 von 14.30 bis 16.30 Uhr bowlen wir gemeinsam im „Talcenter“.
Bitte melden Sie Ihr Kind unter der Telefonnummer 030 48 48 56 23 an.

Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder im Grundschulalter. So wurden in den letzten 3 Jahren besondere Angebote zur Nachhilfe und kindgerechten Beschäftigung der Kinder am Nachmittag unterbreitet.

Die Kinder kommen, um Hilfe bei der Erledigung der Hausaufgaben zu erhalten, gemeinsam zu basteln, zu spielen und gemeinsam zu kochen.

Geburtstagsfeier im Nachbarschaftszentrum

Selbstverständlich haben wir mit den Kindern, die regelmäßig zu uns kommen, auch Geburtstag gefeiert.

Da dies bei allen Kindern sehr beliebt ist, haben wir uns für das Jahr 2012 überlegt, einmal im Monat eine Geburtstagsparty für alle Geburtstagskinder des Monats durchzuführen. Alle Kinder der Genossenschaft im Alter von 5 bis 12 Jahren sind in ihrem Geburtstagsmonat herzlich eingeladen. Es gibt für jedes Kind ein selbst gebasteltes Geschenk und für alle Kinder Geburtstagskuchen, Spiel und Spaß. Jedes Kind darf einen Freund, eine Freundin oder eine andere Begleitung mitbringen.

Was müssen Sie tun um Ihr Kind anzumelden?

Sie rufen einfach an und melden das Geburtstagskind und eine weitere Person an. Telefonnummer 030 48 48 56 23. Die Leiterin des Projektes, Frau Knappe, nimmt Ihre Anmeldung gern entgegen.

Hier nun die Termine für das erste Halbjahr:

  • 26.01.2012, 23.02.2012
  • 29.03.2012, 26.04.2012
  • 24.05.2012, 28.06.2012

Des Weiteren werden wir einmal im Monat mit den Kindern eine Exkursion durchführen.
Für das erste Halbjahr stehen die Termine und Ausflugsziele bereits fest. So werden wir den Berliner Dom besuchen und das Rote Rathaus. Die einzelnen Angebote können Sie dem Infobrief entnehmen, den wir Mitte November an alle Familien versandt haben, oder Sie rufen einfach unter der oben genannten Nummer an.

Angebote für junge und ältere Erwachsene

Wir haben uns überlegt, dass am Vorrmittag, wenn die Kinder in der Schule sind und es in den Räumen des Nachbarschaftszentrums noch ruhig und beschaulich zugeht, der richtige Zeitpunkt ist, um jungen Eltern die Chance zu geben, neue Sachen zu erlernen oder etwas zu tun, was sie schon immer machen wollten und sich allein nicht zutrauen.

Einmal im Monat werden wir gemeinsam kochen. Hier können Sie mit einfachen Mitteln und frischen Zutaten erlernen, Ihren Kindern ein gesundes und trotzdem schmackhaftes Essen zu zubereiten. Selbstverständlich werden die Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt und was gekocht wurde, muss dann auch gegessen werden.

Gern auch mit den Kindern zusammen, die dann aus der Schule kommen.

Wir treffen uns immer am letzten Montag im Monat in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr. Der erste Termin ist der 30.01.2012. Und keine Angst, wir haben alle mal angefangen und dumm ist nur, wer sich nie traut.

Näh- und Handarbeitskurse

Unseren Senioren der Genossenschaft haben wir es zu verdanken, dass wir diesen Kurs nun regelmäßig anbieten können. Sie brachten uns ihre Nähmaschinen und wundervolle Stoff, Wolle, Nadel, Garne – einfach alles, was das Herz so begehrt. Da schon öfter nachgefragt wurde, bieten wir ab Januar 2012 allen Genossenschaftsmitgliedern die Möglichkeit, am Näh- und Handarbeitskurs teilzunehmen. Hier können Sie die Sachen Ihrer Kinder reparieren, für sich selbst etwas nähen oder das Stricken erlernen. Das liegt wieder voll im Trend und man kann sich preiswert tolle Sachen selber machen. Selbstverständlich lassen wir Sie nicht allein und zeigen Ihnen, wie es geht. Der erste Termin ist der 04.01.2012. Alle weiteren Termine erfahren Sie im Nachbarschaftszentrum.

Sollten Sie noch Stoffreste, Wolle, Garne etc. haben und benötigen Sie diese selbst nicht mehr, rufen Sie uns an, wir kommen vorbei und holen alles ab.


Nachbarschaft
Service
09.12.2011

Das Land Lebus - Hinter und vor der Oder

Kleine Grenzgeschichten (letzter Teil)

Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren haben wir nunmehr in fünf Ausgaben über das „Lebuser Land“ hinter der Oder für Sie berichtet. Wir hoffen, dass es gelungen ist, Ihr Interesse und Ihre Neugier zu wecken, um Polen unmittelbar hinter der Oder besser kennen zu lernen. Natürlich war es bei allen Bemühungen nicht möglich, Ihnen im Rahmen unserer Berichte ein vollkommenes Bild dieser großen Wojewodschaft mit ihren wunderbaren Landschaften und dem größten geschlossenen Waldgebiet Europas zu vermitteln. Wir haben Ihnen die Stadt Gorzow (Landsberg a. d. Warthe) vorgestellt und Sie mit einigen der schönsten Gegenden, wie dem riesigen Vogelschutzgebiet bei Küstrin oder dem traditionellen Urlauberzentrum Lagow am See, kleinen Städtchen und Orten mit ihren traditionellen Kirchlein und Fachwerkbauten brandenburgischer Bauart bekannt gemacht.

Viele Leser haben durch uns Partnerstädte, Schriftsteller und bildende Künstler mit ihren Werken kennen gelernt. Dabei hat der kleine Verlag Bock und Kübler eine herausragende Rolle gespielt, weil es der Hartnäckigkeit und Initiative des Verlegers zu verdanken ist ,dass es nach Jahren möglich geworden war, zwei Bildbände mit Gemälden der schönsten erhaltenen Kirchlein in brandenburgischer Bauweise, der Dörfer und Städte des Lebuser Landes bei uns herauszugeben. Zahlreiche Leser haben davon Gebrauch gemacht, so einen Band oder die erste umfassende deutschsprachige Reisebeschreibung dieser Gegend in der Nachkriegszeit kennen zu lernen.

Wir konnten inzwischen mehrfach erfahren, dass unsere Informationen bei Lesern oftmals Anregungen gaben, einen kleinen oder auch größeren Trip ins benachbarte Polen zu unternehmen. Es hat sich also gelohnt, diese Thematik einmal aufzugreifen, dabei die neue Zeit und die neuen Möglichkeiten in den Beziehungen unserer beiden Länder anzusprechen. Die neue polnische Autobahn wird schon bald ab Frankfurt/Oder unsere Hauptstädte miteinander verbinden und die Wege noch flüssiger gestalten. Wir wünschen allen Lesern weiterhin viel Spaß und Freude dabei, sich mit dem Lebuser Land und seinen Menschen bekannt zu machen.

Das kleine Städtchen Lebus an der Oder

Es werden gewiss nicht wenige Leser sein, die nun erstmalig erfahren, woher dieser Name „Lebus“ überhaupt stammt, was er bedeutet und dass es auch in Deutschland bis heute ein Lebuser Land und das eigentliche „Städtchen“ Lebus gibt. Zur Beantwortung dieser interessanten Fragen findet man in Wikipedia (freie Enzyklopädie) nachfolgende Antwort: „Das Land Lebus (auch Lebuser Land) ist sowohl eine eiszeitliche Hochfläche als auch eine historische Kulturlandschaft beiderseits der Oder. Der westlich der Oder gelegene Teil gehört heute zu Brandenburg und der östlich davon gelegene Teil zur polnischen Wojewodschaft

Lebus.“ Der Name Lebus selbst kommt von der Stadt Lebus, die ihr Stadtrecht bereits um 1226 erhielt und von einem Burgring umgeben war. Um diese Zeit etwa taucht der Name erstmalig auf. Das Land Lebus war damals im Besitz des gleichnamigen Bistums, das seinen Sitz in Lebus hatte. Bis ins 12. Jahrhundert blieb dieser östliche Teil unter polnischem Einfluss. Erst um 1600 war diese Region fast ausschließlich deutschsprachig. Die heutige Wojewodschaft Lebus (Wojewodztwo Lubuskie) sieht sich mit dieser Namensgebung in einer historischen Tradition mit dem mittelalterlichen Land Lebus.

Für die Umgebung der deutschen Stadt Lebus (an der Oder etwa 10 km nördlich von Frankfurt/O) bzw. das Amt im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg hat sich der Begriff „Land Lebus“ bzw. Lebuser Land bis heute so erhalten. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges 1945 wurde Lebus bei Kampfhandlungen fast völlig zerstört und in den Jahren1950/60 wieder aufgebaut. Das einst so geschichtsträchtige Städtchen ist heute ein etwas abgeschiedener Ort an der Oder. Erwähnenswert sind hier bis heute der frühere Burgberg, der Schlossberg und der Turmberg. Ein 550 Meter langer und bis zu 100 Meter breiter Bergrücken, der etwa im Jahre 1000 als Wehranlage ausgebaut wurde und in vor- und frühgeschichtlicher Zeit als eine fast uneinnehmbare Festung galt. Das ist dort, wo im Frühjahr teppichartig die beliebten Adonisröschen blühen. Beides ist einen Besuch- und ihre Aufmerksamkeit wert. Übrigens, man erreicht den Ort über die Bundesstraßen 112 und die 167 bzw. den Autobahnanschluss Frankfurt/O.

Das Oderbruch

Die markanteste und eindrucksstärkste Landschaft an der deutschen Oderseite (im Lebuser Land) ist für mich das Oderbruch. Es hat eine außergewöhnliche und abwechslungsreiche Geschichte hinter sich, ohne deren Minimalkenntnis man diesen märchenhaft schönen Siedlungsstreifen in seinem Wesen nicht recht verstehen und begreifen kann. Der erste ganztägige Besuch liegt bei mir etwa 6 Jahre zurück. Noch immer habe ich die vielfältigen Erlebnisbilder und Eindrücke lebendig vor mir. Meine Zeilen sollen nur als kleiner Anreiz gelten, diese Gegend einmal zu besuchen und kennen zu lernen, denn es ist von Berlin aus geeignet als Tagesausflug.

In seiner Gesamtheit erstreckt sich das knapp 60 km lange und 12 - 20 km breite Oderbruch zwischen den Städten Bad Freienwalde im Nordwesten und Lebus im Südosten. Nach der Oder ist die Warthe ihr größter Nebenfluss. Sie mündet etwa 10 km nach ihrem Eintritt ins Oderbruch in die Oder ein. Zwischen Reitwein und Hohensaaten umfasst das Oderbruch eine Gesamtfläche von 920 Quadratkilometer. Das heutige Landschaftsbild wurde durch die Begradigung der Oder im 18. Jahrhundert geprägt. Die Trockenlegung dieses Feuchtgebietes erfolgte im Wesentlichen zwischen 1747 und 1762 in der Regie des preußischen Königs Friedrich II. Als Dank für seine Initiative und die veranlasste Trockenlegung steht heute in Letschin sein Denkmal. Wie geplant lagen schon kurze Zeit danach große Gebiete in der alten Oder trocken und konnten besiedelt werden. 130.000 Morgen (32.500 ha) fruchtbares Ackerland waren dadurch gewonnen worden.

Da, wo noch wenige Jahre zuvor gefährlich nutzloses Feuchtigkeitsgebiet war, begann die planmäßige Besiedlung bereits 1753 mit neu angelegten Straßendörfern. Als erster angelegter Ort gilt Neulietzegöricke – heute ein Ortsteil der Gemeinde Neulewin, die inzwischen als Dorfanlage unter Denkmalschutz steht. Viele solche Orte, die aus der Zeit der Besiedlung stammen, erkennt man an einem Ortsnamen der mit Neu… beginnt. Und weil wir gerade bei den neuen Siedlungen und Häusern sind, möchte ich auf eine weitere Besonderheit der Besiedlungsidee aufmerksam machen. Die neuen Siedler wurden gezielt außerhalb

von Preußen mit vielen Vergünstigungen angeworben. Sie kamen aus Hessen, Mecklenburg, Zweibrücken in der Pfalz, aus Sachsen und Württemberg, aber auch aus Niederösterreich und der Schweiz. Dazu kamen zahlreiche Umsiedler aus dem Umland, das damals die Neumark war. So konnten zahlreiche erfahrene Bauern und Handwerker mit ihren Familien ein neues zu Hause finden und das fruchtbare Land bestellen.

Bis heute erinnern die unterschiedlichen Baustielarten der Häuser daran, woher die ersten Bewohner kamen. Es lohnt sich daher, in einzelnen Orten neugierig die kleinen Heimatstuben aufzusuchen und nach netten Episoden von damals zu stöbern. Es gibt sehr viel zu entdecken. So haben die Orte meist ungewöhnliche Ortsnamen. Es gibt noch sogenannte Altdörfer wie Altwriezen und Kolonistendörfer z.B. Neulewin oder die Loose-Höfe, die ab 1780 im gesamten Oderbruch durch Verlosung entstanden sind. Es gibt heute in „Güstebieser Loose“ seit Oktober 2007 an historischer Stelle wieder eine sehr preisgünstige Fähre über die Oder, die den deutschen mit dem polnischen Teil des Oderbruchs verbindet. Sie ist von April bis Oktober in Betrieb. Auch das Freilichtmuseum in Altranft ist eine wunderbare Adresse.

Es gibt auch zahlreiche Wasserwanderwege mit Bootsausleihe und den Oderradweg auf dem Oderdamm. Auch hier lohnt ein Blick ins Internet, um weitere Sehenswürdigkeiten im Oderbruch ausfindig zu machen. Wer im Oderbruch ein Quartier sucht, der findet im Schloss in Gusow einen guten Platz. Unter einem Dach sind hier Hotel, Restaurant und Museum vereint. Hier findet man auch das erste Zinnfigurenmuseum der Länder Berlin und Brandenburg. Besonders interessant sind auch die Zeiten der Vogelzüge und das Frühjahr mit den teilweise gefluteten Poldern. Im kalten Winter ist die zugefrorene Oder eine einzigartige Motivoase für Fotoamateure und Profis.

Ein einmaliges Kultur- und Kunsterlebnis findet man im Oderbruch im Dorf Zollbrücke, das Theater am Rand. Es liegt sozusagen wirklich am östlichsten Rand Deutschlands, wenige Meter vor der Oder. Der spezielle Charakter der Landschaft diktiert die Spielregeln für das Theater. Zuerst gab es nur ein ganz kleines hundertjähriges Fachwerkhäuschen. In einem Satz heißt das: Einfachheit, Professionalität, Handgemachtes, mehrfach umgebautes Theater, das von zwei bekannten Schauspielern betrieben wird. Zuerst gab es nur eine Stube für 32 Gäste. Heute werden bis zu 200 Gäste ins neue Haus geholt. Das Dach wird von geschälten

Eichenstämmen getragen. Die Schrägheit der Konstruktion, seine Offenheit verweisen auf die Ästhetik der Geschichten. Hier gehen widerständige Natur und Kunst eine einzigartige Symbiose ein. Erzählt werden hier Menschen-Geschichten dieser Welt und ihrer Regionen. Der Zuschauer zahlt, was ihm das Kunsterlebnis wert ist. Er entscheidet selbst. Regulärer Eintritt also erst bei Austritt.

Es gäbe noch sehr viel von so einem Erlebnistag im Oderbruch zu erzählen. Vielleicht möchten Sie dies aber in nächster Zeit viel lieber selbst einmal erleben. Ich wünsche es Ihnen.

Quelle: Claus Plobner


Service
Umwelt
05.12.2011

FORTUNA und ALBA - Mehr Arbeitsplätze, Service, Umweltschutz, weniger Kosten

Es klingt nach der Quadratur des Kreises und ist doch das Ergebnis kluger Konzepte und harter Arbeit. Die FORTUNA verfolgt als Wohnungsunternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung ein integriertes Gesamtkonzept der Bestandsbewirtschaftung.

Dazu gehört ein effektiver, ressourcenschonender und wirtschaftlicher Einsatz der von Ihnen für die Betriebskosten geleisteten Zahlungen. ALBA ist ein leistungsstarker Partner der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Bereich Entsorgungsdienstleistungen, mit dem wir schon seit einigen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Jetzt haben wir mit Alba einen Vertrag geschlossen, um diese bewährte Zusammenarbeit mit dem Ziel eines integrierten Entsorgungskonzeptes für die Wohnungsbestände der FORTUNA fortzuführen und auf ein neues Niveau zu heben.

Ziel der Zusammenarbeit ist insbesondere

  • eine weitere Verbesserung der Qualität der Abfallentsorgung,
  • eine Steigerung der Attraktivität der Grundstücke und Häuser durch mehr Ordnung und Sauberkeit durch eine kontinuierliche und zügige Beseitigung von Sperrmüll und Unrat,
  • eine Senkung der Betriebskosten,
  • eine Verringerung des Rohstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen durch umfassendes Recycling,
  • die Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze für die Mieter der FORTUNA.

ALBA wird ab dem 01.01.2012 für die Wohnungsbestände der FORTUNA das gesamte Entsorgungsmanagement übernehmen. Dies betrifft sämtliche Abfallarten, also den Restmüll, den Biomüll, Papier und Pappe, Altglas, die gelbe Wertstofftonne sowie die Koordination der Entsorgung des Sperrmülls. Dabei geht

es ALBA unter dem Motto „Wir sorgen für gutes Klima“ vor allem darum, dass die gesamte Entsorgung zuverlässig und kostengünstig funktioniert. Das erfordert eine Reduzierung der Restmüllkosten, da dies die mit Abstand teuerste Abfallart ist, die einen Großteil der Müllentsorgungskosten verursacht. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Restmüllbehälter vor Ort mehrfach in der Woche kontrolliert und bearbeitet werden. Dabei wird dafür gesorgt, dass die Behälter optimal genutzt werden und keine Abfallarten, die in andere preisgünstigere Tonnen gehören, enthalten sind. Aufgrund der optimierten Befüllung können dann einige der teuren Restmülltonnen abgezogen und so Kosten gespart werden. Deshalb unser Spartipp für Sie: In die gebührenpflichtige Restmülltonne gehören nur feuchte Abfälle aus Küche und Bad wie zum Beispiel Windeln, Katzenstreu oder nicht verwertbare mineralische Abfälle wie Porzellan. Alle Wertstoffe wie Papier, Glas oder Verpackungen gehören in die dafür bereitgestellten Wertstoffbehälter.

Die Mitarbeiter, die für diese Tätigkeit vor Ort sind, erledigen bei dieser Gelegenheit auch noch andere Arbeiten, die mit dem Thema Abfall und Abfallentsorgung zusammenhängen. Sie kümmern sich um Ordnung und Sauberkeit auf den Abfallsammelplätzen. Sie entsorgen Müll, der neben den Tonnen liegt, überprüfen die Müllplatzschließungen und kontrollieren Aufkleber und Hinweisschilder. Sie sind des Weiteren für die Sauberkeit der Grau- und Grünflächen verantwortlich. Dabei entfernen sie Papier, Hundekot und sonstigen Unrat von den Wegen und Rasenflächen auf den Grundstücken.

Durch diese Maßnahmen werden Sauberkeit und Ordnung auf den Grundstücken gesteigert, Betriebskosten eingespart und die Umweltbilanz des Wohnens bei der FORTUNA verbessert. Und das alles ohne zusätzliche Kosten. Denn die Leistungen von ALBA werden einzig durch die Ersparnisse im Bereich der Restmüllkosten bezahlt. Das Risiko, dass diese Ersparnisse erzielt werden, liegt bei ALBA. Zusätzliche Zahlungen müssen in keinem Fall erbracht werden.

Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes ist die regelmäßige engagierte Arbeit vor Ort. Und nichts liegt näher, als diese durch Mitarbeiter erledigen zu lassen, die in den Beständen wohnen und für sich und ihre Nachbarn arbeiten. Aus diesem Grunde hat der Vorstand darauf gedrungen, dass Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen eine Regelung geworden ist, nach der die FORTUNA und ALBA versuchen wollen, die Mitarbeiter aus der Bewohnerschaft zu gewinnen. Wir bitten Sie daher, die folgende Ausschreibung zu beachten und sich zu bewerben, wenn Sie uns bei der Umsetzung unseres Vorhabens helfen wollen.


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