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Berlin/Marzahn
31.01.2014

Glasiglus: Gräff knickt ein - Berliner Woche vom 29.1.2014

Berliner Woche - Ausgabe Marzahn - 29.1.2014

Berliner Woche - Ausgabe Marzahn - 29.1.2014

CDU-Stadtrat will jetzt doch das Aufstellen von Containern im Bezirk genehmigen
Marzahn-Hellersdorf. Das sogenannte Berliner Modell mit Altglastonnen an den Häusern droht zu sterben. In drei Bezirken darunter Marzahn-Hellersdorf gibt es bald nur noch Glascontainer an öffentlichen Sammelplätzen. Das Bezirksamt hatte versucht, das Entfernen der Tonnen zu verzögern.

Nach der Neureglung durch das Duale System Deutschland müssen in den drei Bezirken alle Hausglastonnen verschwinden, die in einem Umkreis von 300 Metern zu Glasiglus stehen. Das Duale System begründet diese Entscheidung mit dem Wunsch der deutschen Glashersteller nach reinerem Recyclingglas. An den Containern wird das Glas nach drei Farben getrennt, an den Tonnen meist nur nach zwei.

Nachdem die ersten Hausglastonnen entfernt worden waren, empörten sich zahlreiche Mieter. Wohnungsunternehmen stellten in der Folge fest, dass der Anteil von Glas im Restmüll sprunghaft angestiegen ist. Inzwischen ist das Pilotprojekt auch im Abgeordnetenhaus ein Streitpunkt.

Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung, erklärte im Dezember vor der Bezirksverordnetenversammlung, dass er vorerst „keine Genehmigung für neue Glascontainer im öffentlichen Straßenland erteilen“ werde. Tatsächlich hat die Berlin Recycling GmbH Mitte Januar das Entfernen der Hausglastonnen gestoppt. „Wir bauen erst wieder ab, wenn mehr Glascontainer im öffentlichen Straßenland stehen“, sagt Thomas Klöckner, Pressesprecher der BSR. Von den fast 15 000 Haustonnen in den drei Pilotbezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick sind gut die Hälfte der Tonnen vom Tochterunternehmen der BSR abgeholt worden.

Von hinhaltendem Widerstand in den drei Verwaltungen will die Senatsverwaltung nichts wissen. „Es ist natürlich grundsätzlich möglich, dass ein Bezirk die Aufstellung neuer Iglus im öffentlichen Straßenland verweigert“, sagt Petra Rohland, Pressesprecherin der Senatsverwaltung. Sinnvoll sei das allerdings nicht, denn dadurch würden die Wege für die Mieter unter Umständen nur noch weiter.

Das hat auch Gräff inzwischen eingesehen. Er schließt die Neuaufstellung von Iglus an öffentlichen Sammelplätzen nicht mehr aus. Zuvor will er aber noch mit dem Dualen System Deutschland, dem Auftraggeber für das Aufstellen der Container Gespräche führen. „Ich werde klarstellen, dass es Verträge nur über die Laufzeit des Pilotprojektes gibt“, sagt der Stadtrat. Hari

Weil Glas in den Hausglastonnen nicht sauber genug getrennt wird, müssen Mieter jetzt weitere Wege laufen.

Quelle: Berliner Woche - Ausgabe Marzahn - 29.1.2014
Fotos: Foto: hari - Harald Ritter


Service
Berlin/Marzahn
17.01.2014

Der neue BBU-Marktmonitor liegt vor: Der Mietwohnungsmarkt im Fakten-Check

Pressemappe Marktmonitor 2013 (PDF)

Pressemappe Marktmonitor 2013 (PDF)

Berlin und Potsdam – Der neue BBU-Marktmonitor liegt vor. Angesichts der von ihm auf Grundlage von rund einer Million ausgewerteten Mietdaten abgebildeten Lage auf den Mietwohnungsmärkten in Berlin und dem Land Brandenburg blickt die Wohnungswirtschaft mit Sorge auf die möglichen Folgen der mietenpolitischen Vereinbarungen des Koalitionsvertrags.

„Der Mietwohnungsmarkt funktioniert, auch dank der BBU-Mitgliedsunternehmen. Sie sind schon immer mit eingebauter Mietpreisbremse unterwegs und sorgen so mietendämpfend für Wettbewerb. Weitere Eingriffe in das Mietenrecht sind deshalb nicht notwendig“, so BBU-Vorstand Maren Kern. In der öffentlichen Debatte würden zudem sowohl die große ökonomische Bedeutung der Wohnungswirtschaft als auch ihr unersetzliches soziales, stadtentwicklungs- und umweltpolitisches Engagement außer Acht gelassen.

Neue Studie: Mietzahlungsbereitschaft 60 Prozent über Mietspiegel

Nicht zu groß, zentral, mit Balkon: Für ihre Idealwohnung würden die Nachfrager am Berliner Wohnungsmarkt wohl eine Nettokaltmiete von durchschnittlich 8,70 Euro pro Monat und Quadratmeter in Kauf nehmen. Das ergab die Auswertung von rund weiteren 1,7 Millionen Datensätzen aus Immoscout24-Suchprofilen im Auftrag des BBU. „Damit liegt die Mietzahlungsbereitschaft um fast 60 Prozent über dem aktuellen Mietspiegelmittelwert. Das zeigt, wie günstig Wohnen in Berlin nach wie vor ist“, resümierte Kern.

Bestandsmieten: Stabil

Bei den BBU-Bestandsmieten ist die Steigerung 2012 im Vorjahresvergleich moderat ausgefallen. In Berlin nahmen sie um durchschnittlich 2,4 Prozent und damit gleichauf mit der Inflationsrate auf 5,16 Euro pro Monat und Quadratmeter zu. In zwei Drittel der Bezirke lag die Entwicklung noch unter dieser Rate – und auch unterhalb der dynamischen Zunahme der durchschnittlichen Haushaltseinkommen. Diese nahmen im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent zu.

Im Land Brandenburg war die durchschnittliche Bestandsmietenentwicklung mit einem Plus von nur 1,3 Prozent auf 4,60 Euro pro Monat und Quadratmeter ebenfalls niedriger als die Inflation (2,0 %). Kern: „Diese Entwicklung zehrt den Wert der Mieten auf und schwächt langfristig die Investitionskraft der Wohnungsunternehmen.“

Neuvertragsmieten: Kaum gestiegen

In Berlin sind die Neuvertragsmieten bei den BBU-Mitgliedsunternehmen 2012 im Vorjahresvergleich um durchschnittlich 3,5 Prozent gestiegen. Damit lag die Steigerung etwas höher als die allgemeine Inflationsrate (2,4 %) – trotz weiter sinkenden Leerstands bei kräftig steigender Nachfrage. Mit 5,85 Euro nettokalt pro Monat und Quadratmeter lag die Neuvertragsmiete um 5,6 Prozent über dem Berliner Mietspiegeldurchschnitt (5,54 €/m2). In den 51 vom BBU-Marktmonitor untersuchten Städten des Landes Brandenburg war die durchschnittliche Neuvertragsmietensteigerung bei den BBU-Mitgliedsunternehmen mit 1,4 Prozent auf 4,97 Euro nettokalt pro Monat und Quadratmeter noch schwächer. Kern: „Angesichts solcher Zahlen kann von einer Mietenexplosion keine Rede sein.“

BBU-Mitgliedsunternehmen: Mietendämpfend

Ein Vergleich der BBU-Neuvertragsmieten mit den Marktmieten in Berlin ergab: Im berlinweiten Durchschnitt liegen die BBU-Mitgliedsunternehmen im Jahr um rund 1.100 Euro unter dem Marktdurchschnitt, in einigen Bezirken sogar um bis zu 1.700 Euro. Kern: „Dieser BBU-Bonus steht für die hohe soziale Verantwortung der Wohnungswirtschaft.“

DIE THEMEN

  • Wohnungen: Das sucht Berlin
  • Neuvertragsmieten Berlin: BBU-Mitgliedsunternehmen dämpfen den Markt
  • Bestandsmieten Berlin: Zwei von drei Bezirken unter Inflationsrate
  • Land Brandenburg: Mietenentwicklung bleibt schwach

Lesen Sie mehr dazu und über die Einordnung unseres Bezirkes Marzahn-Hellersdorf in der nebenstehenden PDF.

Quelle: BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.


Service
Genossenschaft
06.01.2014

Sicher vor Asbest wohnen

"Sicher wohnen und mehr...".

Dieses Motto steht über unserem Namen, da Ihre Wohnung für Sie ein Ort der Sicherheit und des Vertrauens sein muss.

Ein wichtiger Aspekt besteht darin, dass von der Wohnung keine Gefahren für Ihre und die Gesundheit Ihrer Familie ausgehen dürfen. Zeitungsberichte über Asbest in Berliner Wohnungen führen daher zu Recht zu Verunsicherung. Die Frage muss erlaubt sein: Wie sieht es mit meiner Wohnung bei der FORTUNA aus? Gibt es auch dort Asbest?

Wir können Sie beruhigen: Die Gebäude und Wohnungen der FORTUNA sind asbestfrei.

Das vermuten wir nicht, das wissen wir. Schon vor Jahren haben wir diese Frage klären lassen. Es liegen dazu Gutachten eines Ingenieurbüros und der Technischen Universität Cottbus vor. Desweiteren wurden im Zuge der Sanierungen Untersuchungen der Fassaden- und Fensterfugen durchgeführt. Es wurde dabei kein Asbest vorgefunden.

Sie können daher auch in Zukunft sicher bei uns wohnen.
Ihre FORTUNA


Nachbarschaft
Genossenschaft
02.01.2014

Zum neuen Jahr

Wir wünschen allen Mitgliedern und Mietern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014!

Ihre FORTUNA


Genossenschaft
Nachbarschaft
19.12.2013

FORTUNA zum Jahreswechsel

Die Verwaltung der Genossenschaft bleibt vom 23.12.2013 bis zum 01.01.2014 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Am 02.01.2014 sind wir dann wieder für Sie da.


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